Köln, Anfang der 80er-Jahre. Baran wächst in einer Welt der Gegensätze auf. Sein Vater Marter arbeitet auf dem Bau, doch den Baumann tausch er freitagabends gegen die dunkelgrüne Schlaghose. Seine Großmutter Berlin spricht nur Kurdisch, aber versteht sich mit allen. Seine Mutter Damla denkt an die Berge, als sie zum ersten Mal das Meer sieht. Als Familie Kontakt ausgerechnet in ein besetztes Haus zieht, prallt Ihre Welt auf alternative Lebensentwürfe. Zwischen Plenum, Demos und Häuserkampf entsteht eine Gemeinschaft, die es eigentlich nicht geben du2rfte. Wie lange das gutgeht? Bis es ums Geld geht, denn spätestens dann hört jeder auf, ein Held zu sein.

Selim Özdogan geboren 1971 in Köln, hat seit seinem Debütroman “Es ist so einsam im Sattel seit das Pferd tot ist (1995) zahlreiche Romane, Erzählungen und Hörbücher veröffentlicht. Er wurde unter anderem mit dem Stipendium des Deutschen Literaturfonds, dem Hohenemser Literaturpreis und dem Förderpreis zum Adelbert-vom-Chamisso-Preis ausgezeichnet und 2016 zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen.

Donnerstag 24. September 20 Uhr

Karten zu € 12 ab sofort (nur im Laden)

030-67828310